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Frauen 4 Business – rosaflow

 "Frauen 4 Business"

Mein Blog für Frauen in der Selbständigkeit. Für Sichtbarkeit, Wertschätzung und ein bisschen Rosa Flow!

 

 

Heute zu Gast bei mir:

Alexandra Walther - rosa flow -

Mentorin für innere Stabilität und Führung für Frauen, die viel tragen und sich dabei leise verlieren

aus Ravensburg

 

Ich kenne Alex schon ewig. Als Freundin und Friseurin und als Wegbegleiterin für viele Jahre. Ich freue mich sehr für sie (und dich), dass sie mit rosa flow seit Kurzem deine Begleitung auf dem Weg zu einer neuen, inneren Haltung sein kann. Mit viel rosa, einer gehörigen Prise Pippi Langstrumpf, Empathie, Wissen, einem offenen Herzen und ansteckendem lauten Lachen. Danke Alex für deine ausführlichen Antworten. Ich lerne gerade noch eine ganz andere, neue Seite an dir kennen :-)

Du triffst Alex entweder online oder in ihrer Villa Kunterbunt. Für einen Haarschnitt mit der typischen Prise Alex findest du sie im Salon ByBjörn in Ravensburg. Wenn du nach dem Interview Lust auf Mehr hast, schreib ihr einfach  und/oder kauf ihr Onlinebuch "Die Farbe Rosa" über Instagram:

https://www.instagram.com/rosaflow.spirit

 

...und im Interview. Ach ja, und auch in meinem Schaufenster. Schön rosa für viel flow im Frühling.

Danke 🩷

 

 

 

 

Was verbirgt sich hinter Rosa Flow? 

Hinter rosa flow steht kein Trend. Es ist aus meinem eigenen Weg entstanden. Ich bin Mentorin für innere Stabilität und Führung für Frauen, die viel tragen und sich dabei leise verlieren. Ich arbeite mit dem Nervensystem, mit Klarheit und mit innerer Haltung. Nicht um zu optimieren, sondern um wieder stabil im eigenen Körper zu stehen. Spiritualität gehört für mich dazu, nicht als Flucht, sondern als Bewusstsein. rosa flow ist kein schneller Impuls. Es ist ein Raum, in dem Führung von innen entsteht.

Wieso „rosa“?

Rosa ist für mich kein Zuckerguss. Rosa ist das Gegenteil von Härte ohne Bewusstsein. Rosa ist Kraft ohne Druck. Es ist Präsenz ohne Lautstärke. Klarheit ohne Kälte. Und ja, ich habe rosa auch im Außen schon immer geliebt. In Kleidung, in Räumen, in Details. Nicht, weil es süß ist. Sondern weil es Haltung hat. Für mich steht rosa für Stärke, die sich nicht beweisen muss.

Gab es einen bestimmten Wegweiser Richtung Rosa Flow?

Es gab keinen einzelnen Moment, der mich in Richtung rosa flow geführt hat. Es waren mehrere Schritte. Ich habe lange viel Verantwortung übernommen, war stark, funktionierend und zuverlässig. Irgendwann habe ich gemerkt, dass Stärke ohne innere Stabilität erschöpft. Ich konnte alles halten, aber nicht immer mich. Parallel dazu habe ich mich fachlich weiterentwickelt, unter anderem im Bereich Energetic Trauma Healing. Dort wurde mir noch klarer, wie stark Nervensystem, Körper und alte Prägungen unser Verhalten steuern und wie sehr wir reagieren und uns anpassen, ohne es bewusst zu merken. Ich habe verstanden, dass innere Führung nichts mit Kontrolle zu tun hat, sondern mit Bewusstsein, Regulierung und der Klarheit darüber, was wirklich meins ist. rosa flow ist daraus entstanden, nicht aus einer Idee, sondern aus Erfahrung.

Wie verbindest du Haare und Heilung?

Haare sind für mich nie nur Oberfläche. Sie tragen Geschichte, Identität und oft auch alte Rollen. Ich erlebe immer wieder, dass Frauen ihre Haare verändern, wenn innerlich etwas in Bewegung ist. Ein Schnitt, eine Farbe oder ein bewusster Abschied sind selten Zufall. Heilung beginnt nicht am Haar, sondern im Inneren. Aber manchmal darf sich das, was innen reift, außen zeigen. Für mich ist die Verbindung nicht magisch, sondern achtsam. Es geht darum, Übergänge bewusst zu begleiten statt sie nur zu überdecken. Haare werden so zu einem sichtbaren Ausdruck von dem, was im Inneren klarer geworden ist.

Wie hat dich dein Beruf als Friseurin auf deinem Weg zu Rosa Flow unterstützt

Als Friseurin habe ich früh gelernt, genau hinzuschauen. Nicht nur auf Haare, sondern auf Menschen. Auf Körpersprache, auf Zwischentöne, auf das, was nicht gesagt wird. Ich habe erlebt, wie viel Vertrauen in einem Stuhl entsteht und wie sehr Veränderung im Außen mit inneren Prozessen verbunden ist.Dieser Beruf hat mich gelehrt, präsent zu sein, zuzuhören und Übergänge bewusst zu begleiten. Er war nie nur Handwerk für mich, sondern Begegnung. Ohne diese Jahre im direkten Kontakt mit so vielen Frauen gäbe es rosa flow in dieser Form nicht.

Was hat es mit Pipi auf sich?

Pippi ist für mich kein Kinderbuch-Motiv, sondern ein Lebensgefühl. Sie steht für Freiheit, für Selbstbestimmung und für dieses klare „Ich mache es auf meine Weise“. Mich berührt an ihr nicht das Verspielte, sondern die Unabhängigkeit. Sie braucht keinen Applaus und keine Erlaubnis. Ich erlebe bei vielen Frauen, dass genau dieses Gefühl im Laufe der Jahre verloren geht. Dieses Leichte, Eigene, Unangepasste. Nicht aus Schwäche, sondern weil Verantwortung, Erwartungen und Rollen immer mehr Raum einnehmen. Für mich ist Pippi ein Archetyp. Eine Erinnerung daran, dass man sich nicht verbiegen muss, um dazuzugehören. Deshalb taucht sie bei mir immer wieder auf. Nicht als Figur, sondern als Haltung.

Wie reagiert dein Umfeld auf dein neues Feld?

Am Anfang gab es viele Fragen. Manche waren neugierig, manche vorsichtig, manche auch skeptisch. Veränderung bewegt nicht nur einen selbst, sondern auch das Umfeld. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass sich Beziehungen verschieben. Nicht im Streit, sondern im Tempo. Manche Wege laufen nicht mehr parallel. Es sind Kontakte leiser geworden und neue dazugekommen. Das war nicht immer bequem, aber stimmig. Wenn man klarer wird in dem, was man tut und wofür man steht, sortiert sich auch das Umfeld neu. Heute fühlt es sich weniger nach Anpassung an und mehr nach Echtheit.

Wann und mit welcher Thematik komme ich zu dir?

Du kommst zu mir, wenn du merkst, dass du im Außen funktionierst, aber innerlich unruhig bist. Wenn du viel trägst und trotzdem das Gefühl hast, dich selbst nicht mehr richtig zu spüren. Wenn Entscheidungen anstehen und du weißt, dass es nicht nur um Logik geht, sondern um Haltung.Wenn dein Nervensystem ständig auf Spannung ist oder du dich eher leer fühlst als lebendig. Wenn du nicht mehr analysieren willst, sondern stabiler stehen möchtest. Es geht nicht um schnelle Lösungen. Es geht um innere Führung, Klarheit und ein reguliertes System, das dich trägt.

Wie kann ich mir eine Session, eine Begleitung mit dir vorstellen?

Ich arbeite am liebsten online, weil viele Frauen in ihrem eigenen Raum ehrlicher bei sich ankommen. Eine Session folgt keinem starren Ablauf. Wir beginnen mit dem, was gerade da ist. Je nachdem, was sich zeigt, kann es mehr in Richtung Coaching gehen, mehr in Richtung Raumhalten oder in eine tiefere Arbeit mit Nervensystem, innerem Kind oder energetischen Ebenen. Es darf klar werden, aber es darf auch leicht werden. Nicht jede Tiefe muss schwer sein. Mir ist wichtig, dass du am Ende nicht überfordert gehst, sondern stabiler und gleichzeitig freier. Wenn es um Haarthemen oder bewusste äußere Veränderung geht, kann das natürlich auch vor Ort stattfinden. Dann verbinden wir Innen und Außen ganz konkret.

An wen richtet sich dein Angebot?

Mein Angebot richtet sich an Frauen, die viel tragen und nach außen stark wirken, innerlich aber merken, dass etwas nicht mehr ganz stimmig ist. An Frauen, die Verantwortung übernehmen, funktionieren, zuverlässig sind und trotzdem spüren, dass sie sich selbst dabei manchmal verlieren. An Frauen, die nicht noch mehr Input wollen, sondern Stabilität. Nicht noch ein Konzept, sondern Klarheit. Es ist für die, die bereit sind, ehrlich hinzuschauen und innere Führung zu übernehmen, statt nur zu reagieren. Nicht für Neugier aus Langeweile, sondern für echte Veränderung von innen heraus.

Was hat sich durch deine neue Ausrichtung in deinem Leben verändert?

Ich bin klarer geworden. In Entscheidungen, in Beziehungen und in dem, wofür ich stehe. Ich funktioniere weniger und fühle bewusster. Mein Tempo hat sich verändert. Ich reagiere nicht mehr auf alles sofort. Auch mein Umfeld hat sich sortiert. Manche Kontakte sind leiser geworden, andere neu entstanden.Der innere Druck ist weniger geworden. Ich muss nicht mehr alles halten. Und gleichzeitig bin ich nicht „angekommen“. Es ist kein Zielzustand, sondern ein Weg. Ich lerne immer noch. Ich rutsche auch noch in alte Muster. Der Unterschied ist: Ich merke es schneller. Und ich komme schneller wieder bei mir an.

Hast du eine Lieblingsübung, auf die du immer wieder zurück greifst und uns verraten möchtest?

Ja. Ich stelle mich bewusst hin, spüre meine Füße am Boden und erde mich. Dann stelle ich mir vor, wie rosa Licht von oben durch meinen Körper fließt, durch mich hindurch und über meine Beine in große Wurzeln in die Erde geht. Von dort steigt es wieder nach oben und legt sich wie ein rosa Mantel um mich.Ich lege eine Hand auf meinen Brustraum oder auf meinen Bauch und bleibe ein paar Atemzüge dort. Das gibt mir Kraft und Halt. Und ganz ehrlich: Ich umarme mich auch oft selbst. Nicht dramatisch. Einfach, um mich wieder zu spüren.

Was sind deine größten Herausforderungen? .....was sind die besonderen Momente?

Eine meiner größten Herausforderungen ist, nicht wieder in alte Muster von Überverantwortung zu rutschen. Ich habe lange viel getragen und funktionierend Stärke gezeigt. Heute merke ich schneller, wenn ich beginne, wieder alles alleine lösen zu wollen. Eine weitere Herausforderung ist Geduld. Wachstum passiert nicht auf Knopfdruck, weder bei mir noch bei den Frauen, die ich begleite. Vertrauen braucht Zeit. Besonders sind für mich die stillen Veränderungen. Wenn eine Frau plötzlich anders sitzt, ruhiger atmet oder klarer spricht. Wenn ich spüre, dass jemand wieder bei sich landet. Auch im Privaten sind es oft die leisen Momente. Ein Gespräch, das ehrlicher ist als früher. Eine Entscheidung, die aus Klarheit kommt statt aus Druck. Das sind keine lauten Höhepunkte. Aber sie sind echt.

Hast du eine „geheime“ Schwäche?

Wenn ich sie hier verrate, ist sie ja nicht mehr geheim.

Aber ja, ich habe Schwächen. Ich neige dazu, manchmal zu viel auf einmal zu wollen. Zu viele Ideen, zu viele Projekte, zu viel Bewegung gleichzeitig. Dann merke ich, dass mein eigenes Tempo schneller wird, als es mir guttut. Ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass Tiefe Zeit braucht und nicht alles sofort wachsen muss. Das ist wahrscheinlich meine größte Schwäche: zu viel Kraft auf einmal einsetzen zu wollen.

Hast du eine Vision für die Zukunft?

Ja, habe ich. Ich wünsche mir, dass rosa flow weiter wächst und viele Frauen erreicht, die spüren, dass sie mehr innere Stabilität brauchen als noch ein weiteres Konzept. Ich möchte erfolgreich sein, aber nicht nur wirtschaftlich. Sondern in dem Sinne, dass echte Veränderung entsteht und Frauen wieder in ihre eigene Führung kommen. Ich sehe Räume, in denen Tiefe und Leichtigkeit nebeneinander stehen dürfen. Und ich wünsche mir, dass ich diesen Weg klar, mutig und mit Freude weitergehe.

Gibt es noch etwas, was du uns gerne erzählen möchtest?

Vielleicht nur das: Ich nehme nicht alles so ernst, wie es manchmal wirkt. Auch wenn ich viel über Tiefe und Stabilität spreche, liebe ich es zu lachen, spontan zu sein und Dinge einfach auszuprobieren. Ich bin kein perfekt durchstrukturierter Mensch mit makelloser Routine. Manchmal gibt es einfach Kaffee und Chaos. Ich verbinde Klarheit mit einem Augenzwinkern. Und wenn gar nichts mehr hilft, ziehe ich gedanklich meinen rosa Mantel an und gehe trotzdem los.

Wie war unsere Zusammenarbeit für dich?

Die Zusammenarbeit war für mich sehr klar und angenehm. Es war strukturiert und gleichzeitig offen. Ich habe mich nicht in eine Form gepresst gefühlt, sondern konnte einfach ich sein. Es war respektvoll, aufmerksam und professionell.Genau so wünsche ich mir Zusammenarbeit: mit Haltung, mit Qualität und ohne Druck.

 

Danke Alex!

 

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